Konzeptstudie empfiehlt Kitzbühel als Standort für einen FH-Campus
Kitzbühel führt den Vergleich von 20 Gemeinden klar an – berufsbegleitender MBA Banking & Finance als realistischer Einstieg ab frühestens 2027/28
Kitzbühel soll als Standort eines künftigen Campus der FH Kufstein weiterverfolgt werden. Das ist das zentrale Ergebnis einer im Auftrag der Regio-Tech Regionalentwicklungs-GmbH erstellten Konzeptstudie. Sie stützt sich auf 468 vollständig abgeschlossene Fragebögen aus sechs Zielgruppen sowie auf Standort-, Verkehrs- und Projektdaten. Im Vergleich von 20 Gemeinden erreicht Kitzbühel mit 8,1 von 10 Punkten den klar höchsten Wert. Ausschlaggebend sind insbesondere die gute Bahn- und Busanbindung, dokumentierte kurzfristig mietbare Seminarflächen und die Möglichkeit, ohne Neubau in bestehenden Räumen zu starten.
Die Befragung zeigt in der erreichten Stichprobe eine breite Zustimmung: 96,3 Prozent der Arbeitnehmer:innen wünschen eine berufsbegleitende Durchführung; 91,8 Prozent der Arbeitgeber:innen und 85,0 Prozent der Bewohner:innen befürworten ein Hochschulangebot im Bezirk. Als erstes konkretes Angebot empfiehlt die Studie einen MBA Banking & Finance. Die Empfehlung stützt sich auf ein besonders überzeugendes Gesamtbild: Banking & Finance weist in Verbindung mit einem MBA und einer berufsbegleitenden Durchführung das stärkste kombinierte Themensignal der Befragung auf. Die Studie zeigt, dass dieses Potenzial durch die vorhandene fachliche Kompetenz der FH Kufstein und den bereits weit fortgeschrittenen Austausch mit den relevanten Partnern ergänzt wird.
Die Befragung zeigt in der erreichten Stichprobe eine breite Zustimmung: 96,3 Prozent der Arbeitnehmer:innen wünschen eine berufsbegleitende Durchführung; 91,8 Prozent der Arbeitgeber:innen und 85,0 Prozent der Bewohner:innen befürworten ein Hochschulangebot im Bezirk. Als erstes konkretes Angebot empfiehlt die Studie einen MBA Banking & Finance. Die Empfehlung stützt sich auf ein besonders überzeugendes Gesamtbild: Banking & Finance weist in Verbindung mit einem MBA und einer berufsbegleitenden Durchführung das stärkste kombinierte Themensignal der Befragung auf. Die Studie zeigt, dass dieses Potenzial durch die vorhandene fachliche Kompetenz der FH Kufstein und den bereits weit fortgeschrittenen Austausch mit den relevanten Partnern ergänzt wird.
„Die Studie liefert eine klare Entscheidungsgrundlage. Statt mit einem Großprojekt zu beginnen, empfehlen wir einen realistischen ersten Schritt: einen berufsbegleitenden MBA, der bei erfolgreichem Start schrittweise zu einem breiteren Hochschulangebot weiterentwickelt werden kann“, erklären Jenny Koller, MA (Regio-Tech Regionalentwicklungs-GmbH), und Mag. Thomas Huber (HUZI-Consulting GmbH), die Autor:innen der Konzeptstudie.
Schrittweiser Aufbau statt Großprojekt
Ein Start des MBA ist frühestens im Studienjahr 2027/28 möglich. Als empfohlene Startgröße nennt die Studie 20 verbindlich angemeldete Teilnehmende; bis zu 30 Personen bilden die vorläufige Planungsobergrenze, vorbehaltlich der verfügbaren Raum-, Lehr- und Betreuungskapazitäten. Nach einem erfolgreichen Start eröffnet das Konzept die Möglichkeit, das Bildungsangebot gezielt um zukunftsrelevante Themenfelder wie KI & Data und Tourismus sowie um weitere bedarfsorientierte Studienangebote zu erweitern.
Langfristig sieht das dreistufige Aufbaukonzept vor, Studium und Beruf über Workeducation- beziehungsweise duale Formate systematisch miteinander zu verbinden und reguläre Bachelor- und Masterangebote zu prüfen.
Jede Ausbaustufe muss dabei sorgfältig vorbereitet, eigenständig beschlossen und wirtschaftlich sowie hochschulrechtlich fundiert werden. Das gemeinsame Zielbild der Projektpartner ist ein etablierter Campus mit dauerhaft rund 200 Studierenden in einem Zeithorizont von rund zehn Jahren – als zukunftsorientierte und schrittweise zu entwickelnde Perspektive für den Bildungs-, Wirtschafts- und Lebensstandort Kitzbühel.
Nächste Schritte
Die Konzeptstudie empfiehlt den regionalen Entscheidungsträger:innen, Kitzbühel als Standort zu beschließen, den MBA Banking & Finance zur konkreten Ausarbeitung freizugeben und eine Projektsteuerungsgruppe einzusetzen. Diese soll die FH Kufstein, Regionalentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaft zusammenbringen und die offenen Fragen zu Programm, Finanzierung, Standort, Vertrag und Zeitplan klären. Mit der Konzeptstudie liegt nun eine fundierte Entscheidungsgrundlage vor. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu setzen und die Chance für den Bildungs-, Wirtschafts- und Lebensstandort Kitzbühel konsequent zu nutzen.
Langfristig sieht das dreistufige Aufbaukonzept vor, Studium und Beruf über Workeducation- beziehungsweise duale Formate systematisch miteinander zu verbinden und reguläre Bachelor- und Masterangebote zu prüfen.
Jede Ausbaustufe muss dabei sorgfältig vorbereitet, eigenständig beschlossen und wirtschaftlich sowie hochschulrechtlich fundiert werden. Das gemeinsame Zielbild der Projektpartner ist ein etablierter Campus mit dauerhaft rund 200 Studierenden in einem Zeithorizont von rund zehn Jahren – als zukunftsorientierte und schrittweise zu entwickelnde Perspektive für den Bildungs-, Wirtschafts- und Lebensstandort Kitzbühel.
Nächste Schritte
Die Konzeptstudie empfiehlt den regionalen Entscheidungsträger:innen, Kitzbühel als Standort zu beschließen, den MBA Banking & Finance zur konkreten Ausarbeitung freizugeben und eine Projektsteuerungsgruppe einzusetzen. Diese soll die FH Kufstein, Regionalentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaft zusammenbringen und die offenen Fragen zu Programm, Finanzierung, Standort, Vertrag und Zeitplan klären. Mit der Konzeptstudie liegt nun eine fundierte Entscheidungsgrundlage vor. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu setzen und die Chance für den Bildungs-, Wirtschafts- und Lebensstandort Kitzbühel konsequent zu nutzen.
Über das Projekt:
Die Konzeptstudie „FH-Campus Kitzbühel by FH Kufstein“ wurde im Rahmen eines von der Regio-Tech Regionalentwicklungs-GmbH koordinierten LEADER-Projekts erstellt – mit Unterstützung von Bund, Land Tirol und Europäischer Union. Verantwortlich für die Studie sind Jenny Koller, MA (Regio-Tech), und Mag. Thomas Huber (HUZI-Consulting GmbH). Mag. Robin Hengl unterstützte insbesondere die Datenerhebung.
Du hast weitere Fragen dazu dann melde dich bitte gerne direkt bei
Mag. Thomas Huber
Geschäftsführung/CFO
HUZI-Beteiligungs GmbH
Grabenweg 71/3. Stock, 6020 Innsbruck
T: +43(0)699 17501515
E: thomas.huber@huzi-gruppe.at
H: www.huzi-gruppe.at
Mag. Thomas Huber
Geschäftsführung/CFO
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Grabenweg 71/3. Stock, 6020 Innsbruck
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E: thomas.huber@huzi-gruppe.at
H: www.huzi-gruppe.at


